„Im Iran herrscht eine religiöse Diktatur übelster Sorte“

Für die „Anklagen“ Ausgabe der Amnesty International Redaktionsgruppe Tübingen führte ich ein Interview mit dem Iranexperten Dr. Berouz Khosrozadeh

Der Iran sieht sich nach Netanjahus TV-Auftritt anlässlich der Verlegung der US-Botschaft nach Jerusalem sowie der Kündigung des Atomabkommens durch den amerikanischen Präsidenten Donald Trump wieder zunehmend mit internationaler Kritik konfrontiert. Die Regierung verweigert sowohl der UN-Sonderberichterstatterin des Menschenrechtsrates als auch anderen UN-Experten die Einreise. Der Iranexperte Dr. Berouz Khosrozadeh, der an der Universität in Göttingen am Institut für Demokratieforschung lehrt, schätzt die Menschenrechtslage im Iran ein.

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Pogrom – bedrohte Völker

Während meines Praktikums bei der Göttinger NGO Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) arbeitete ich für die hauseigene Zeitschrift mit dem prägnanten Titel „pogrom“. Weiterlesen

Die Sprache des Bildes

In einem Jahr reise ich um die ganze Welt, um die tragischen Schicksale diskriminierter, unterdrückter oder verfolgter Minderheiten zu erleben.

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Gemeinsam Genießen

Jordaniens traditionelle Küche: Ein Plädoyer gegen Foodtrends

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Eine Woche Niemals Schlafen in New York City

Einige Zeit habe ich in der Traumstadt New York City wahrlich einen Traum gelebt.  Ausrufe wie: „Das ist wie im Film!“ waren auch nach drei Monaten nicht selten und standen ebenso auf der Tagesordnung wie das erstaunte Augenaufreißen, wenn man mit dem Yellow Cab über die Brooklyn Bridge auf die glitzernde Skyline zufuhr. Kürzlich fragten mich einige Freundinnen während ihrer Planungen für eine Reise in die Metropole nach Tipps und Highlights, die man unbedingt gesehen und erlebt haben muss. Davon inspiriert, schrieb ich einen auf meinen persönlichen Erfahrungen beruhenden Tourguide!

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Jambo ist nur was für Mzungos

Ich träume, dass meine gute Freundin hier ist. Es gibt Pancakes zum Frühstück! Ich wurde gerade rechtzeitig wach, um welche ab zu bekommen. Doch dann hat meine Freundin alle verdrückt! „Du weißt doch, wie gerne ich Pancakes esse!“, schnaube ich böse. Wir befinden uns in dem Haus, in welchem ich ursprünglich ein Zimmer beziehen sollte. Es ist so groß! Die Räume sind verwinkelt. Ich kehre zu meinem aktuellen Schlafplatz zurück und erschrecke. Hunderte Moskitos haben sich in dem Netz verfangen, welches das Bett vor ihnen schützen soll. Doch sie befinden sich innerhalb des Netzes, weil ich vergessen habe, es wieder unter die Matratze zu stopfen. Was für ein Chaos.

Chaos. Dieses Wort wird mich die kommenden drei Wochen kontinuierlich begleiten. Ich lebe in der Hauptstadt Kenias, Nairobi, ein chaotischer Ort, wie man sich ihn nicht vorstellen kann. Über eine Hilfsorganisation habe ich mich für ehrenamtliche Entwicklungshilfe eingetragen. Ohne große Lehrerfahrung werde ich an einer Schule mit dem hoffnungsstarken Namen „fruitful“ in einem Slum namens Kibera unterrichten. Die Schule ist zugleich das Zuhause der Waisenkinder, die ich unterrichten werde. All die Eindrücke, die ich hier gesammelt-, all die Erlebnisse, die ich hier erfahren habe, jede Schwierigkeit, mit der ich zu kämpfen hatte und jede wunderbare Eigenart dieser andersartigen Kultur dokumentierte ich in einem Tagebuch. Ein wunderschönes rotes Buch mit glänzendem, bunten Muster, das mir meine sehr gute Freundin zum Geburtstag geschenkt hat. Einige dieser sehr persönlichen Erfahrungen habe ich in diesem Artikel zusammengefasst.

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