Konfrontation mit Grautönen

Wir müssen miteinander in den Dialog treten, nicht nur trotz, sondern gerade weil wir unterschiedliche Meinungen, Weltbilder und Überzeugungen vertreten. In solche Gespräche gehen wir immer mit der Prämisse: Ich habe Recht. Das ist nur natürlich, schließlich haben wir unseren ganz eigenen Pool an angelesenen Informationen und lebenslangen Erfahrungen, die unseren Standpunkt prägen. 

Als ich vom Erich Kästner Gymnasium in Eislingen eingeladen wurde, als Vertreterin der Deutschen Friedensgesellschaft mit Stefan Siegmann, einem Jugendoffizier der Bundeswehr, im Rahmen des Gemeinschaftskundeunterrichts einer 10. Klasse in eine Diskussion um Atomwaffen zu treten, war ich sofort offen dafür. 

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Gesammelte Texte

Für das Magazin der Friedenswerkstatt Mutlangen habe ich ordentlich in die Tasten gehauen – herausgekommen ist eine Ausgabe mit vielen Artikeln von mir, in denen ich über unsere Erfahrungen als Jugenddelegation der Deutschen Friedensgesellschaft und der Friedenswerkstatt Mutlangen bei den Vereinten Nationen in New York auf einer Abrüstungskonferenz (NPT PrepCom 2019) gesammelt haben.

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In den Vereinten Nationen für die atomare Abrüstung

Die Jugenddelegation der DFG-VK

Etwas Aufregendes ist passiert. Ich durfte als Jugenddelegierte der Deutschen Friedensgesellschaft mit einer Gruppe aus deutschen Studierenden nach New York reisen, um dort im United Nations Headquarters (UNHQ) an der Preparatory Committe for the 2020 Nuclear Non-Proliferation Treaty (NPT) Review Conference (NPT PrepCom) teilzunehmen. Es ist ein komplizierter Name für eine komplizierte Angelegenheit – es geht um die Abrüstung von Atombomben.

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Frieden für Büchel, Frieden für die Welt

Den Auftakt zum Protest „20 Wochen gegen 20 Atombomben“ bildete am 26. März eine Aktionspräsenz gegen Atomwaffen am Militärflughafen in Büchel. Jede friedensaktivistische Gruppe ist eingeladen, mit ihrer Botschaft und ihrem Symbol eine sogenannte Friedenswiese vor dem Fliegerhorst zu gestalten.

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Zwischen zwei Welten

Gleiche Bildungschancen für alle – warum das nicht geht und wie wir dennoch handeln können. Ein Erfahrungsbericht über soziale Mobilität in Deutschland.

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„Etwas, das allen gehört“

Vor über hundert Jahren beging die damalige deutsche Kolonialmacht in Namibia schlimmste Menschenrechtsverbrechen an den Herero und Nama. Bis heute wurde die Volksgruppe nicht für die systematischen Ermordungen und Enteignungen entschädigt. Doch trotz Widerständen, insbesondere aus Deutschland, kämpfen sie für ihre Rechte.

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