„Etwas, das allen gehört“

Vor über hundert Jahren beging die damalige deutsche Kolonialmacht in Namibia schlimmste Menschenrechtsverbrechen an den Herero und Nama. Bis heute wurde die Volksgruppe nicht für die systematischen Ermordungen und Enteignungen entschädigt. Doch trotz Widerständen, insbesondere aus Deutschland, kämpfen sie für ihre Rechte.

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Denkt, lebt und engagiert euch Gemeinsam!

Das zentrale Hörsaal-Gebäude in Tübingen ist besetzt. Mit diesem Beitrag lege ich (primär im zweiten Teil) meine Überlegungen zum Umgang der Wissenschaften mit gesellschaftlich relevanten Fragen dar.

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Das Problem mit dem Wasser

Der Zugang zu sauberem Wasser ist ein Menschenrecht! Doch die ungleiche Verteilung des lebenswichtigen Rohstoffes gefährdet nicht nur dieses Fundamentalrecht, sondern provoziert im Zusammenhang mit Armut, Konflikten, Überbevölkerung und Klimawandel immense Probleme für unsere Natur und damit unsere Spezies.

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Über deutsche Manier und Hundekot in Plastiktüten

Scheiße. Im wahrsten Sinne des Wortes: Die Autorin affirmiert sich in ganz deutscher Manier über die Regulierung, den natürlich abbaubaren Kot von Hunden in nicht-mal-in-den-Lebjahren-dreier-Generationen-abbaubaren Plastiktüten zum Wegwerfartikel zu degradieren, klärt über die Hintergründe der politischen Regularie auf – und versucht sich an einem neuen journalistischen Format.

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Wie weiß ich, wie ich weiß?

Irgendwie hat jeder schon einmal davon gehört: Menschen beuten die Ressourcen des Planeten Erde aus. Es findet ein menschenverschuldeter Wandel des Klimas statt, der in seiner Intensität und Geschwindigkeit eben mit keinem jemals statt gefundenen Klimawandel  vergleichbar wäre. Immer mehr Menschen leiden unter psychischen Krankheiten wie Depression oder Burn-Out. Das Wohlstandsniveau war im historischen Vergleich sogar mit Einbezug der Schwellenländer bzw. der nicht-industriellen Ökonomien nie besser. Viele Menschen leben in größerem Wohlstand als die Könige der geschichtlichen Epoche des Mittelalters. Es gibt Armut. Es gibt Krieg. Plastik vermüllt die Weltmeere. Plastik und Monokulturen tragen zu einer signifikanten Reduzierung der Artenvielfalt bei. Einige kennen mehr dieser Fakten, einige weniger. Doch bis auf einige Ausnahmen sind sich alle einig: „Wir müssen etwas tun!“ Leichter gesagt, als getan.

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„Im Iran herrscht eine religiöse Diktatur übelster Sorte“

Für die „Anklagen“ Ausgabe der Amnesty International Redaktionsgruppe Tübingen führte ich ein Interview mit dem Iranexperten Dr. Berouz Khosrozadeh

Der Iran sieht sich nach Netanjahus TV-Auftritt anlässlich der Verlegung der US-Botschaft nach Jerusalem sowie der Kündigung des Atomabkommens durch den amerikanischen Präsidenten Donald Trump wieder zunehmend mit internationaler Kritik konfrontiert. Die Regierung verweigert sowohl der UN-Sonderberichterstatterin des Menschenrechtsrates als auch anderen UN-Experten die Einreise. Der Iranexperte Dr. Berouz Khosrozadeh, der an der Universität in Göttingen am Institut für Demokratieforschung lehrt, schätzt die Menschenrechtslage im Iran ein.

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